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Mähroboter Test

 

Immer mehr Leute ziehen in Erwägung, sich einen Mähroboter für den Rasen zuzulegen. Dieser ist sehr praktisch, da man sich viel Zeit erspart, die man ansonsten während dem Mähen mit einem klassischen Rasenmäher auf dem Rasen verbringen würde. Die Roboter sind mittlerweile in der Lage, automatisch nach einem Kalender und Zeitplan zu starten und einen Mähvorgang zu absolvieren. Da es in der heutigen Zeit sehr viele verschiedene Modelle gibt, hat Stiftung Warentest im April 2020 verschiedene Modelle geprüft.

Wir möchten einige wichtige Informationen aus dem Test aufgreifen. Dabei steht die Sicherheit an oberster Stelle. Bestimmte Regeln sollten möglichst beim Einsatz der automatischen Rasenmäher beachtet werden, egal für welches Modell sie sich beim Kauf entscheiden.

 

Maehroboter-Test

Maehroboter-Test

Zwei Testsieger teilen sich den ersten Platz der Tabelle

Zwei Mähroboter haben sich an die Spitze der Tabelle gestellt. Den ersten Platz teilen sich die beiden folgenden Rasenmähroboter. Der Bosch ist ein Gerät mit App-Steuerung. Beide Modelle arbeiten mit einem Begrenzungskabel. Bewertet wurde mit einem „Befriedigend“, es wurde die Note 2,9 erteilt. Warum es Abzüge gab, und auch der beste Mähroboter nur mit einem Befriedigend auf dem Treppchen steht, findet sich im Abschnitt Sicherheit wieder.

Bosch Indego 400 Connect 06008B0101 bis zu 400 m²

 

Bosch Indego 400 Connect 06008B0101 Elektrischer Rasenmäher-Roboter, kabellos, Mulchfunktion, Schnitt 19 cm*
  • Akkuspannung: 18 V
  • Akkutyp: Lithium-Ionen-Akku
  • Schnittbreite: 19 cm
  • Flächenempfehlung: bis zu 400 m²
  • Akkuladezeit: 45 Minuten

Test Fazit

Kleines, schlaues Kerlchen. Mäht gut. Die optimale Wahl für kleine Gärten. Heft 4/2020 Seite 58

 

 

Husqvarna Automower 105 Rasenmähroboter für Flächen bis 600 m²

Test Fazit

Teuer, aber keine Steuerung per App. Mäht gut und ist sehr gut zu handhaben. Heft 4/2020 Seite 59

 

 

Test 4/2020 von Stiftung Warentest

Welche Mähroboter wurden getestet?

Im Test 2020 wurden elf Mähroboter getestet. Getestete Produkte stammen zum einen von bewährten Marken wie Husqvarna oder Gardena, aber zum Andren auch von neuartigen Marken wie Landxcape oder Yard Force.

Die Geräte stammen aus dem Preisgebiet zwischen 330 und 1100 Euro. Laut Angabe der Hersteller können die jeweiligen Modelle auf einer Rasenfläche von mindestens 400 bis 800 Quadratmetern arbeiten. Sechs Roboter arbeiten sehr ordentlich.

Alle Geräte aus dem Test auf einem Blick:

  • Bosch Indego S+ 400
  • Husqvarna Automower 105
  • Al-Ko Robolinho 500 E
  • Stihl RMI 422.0
  • Power-G Easymow 6 HD
  • McCulloch ROB S600
  • Gardena Sileno City 500 m²
  • Landxcape LX790
  • Worx Landroid M500 WR141E
  • Hellweg Wingart MR 500 BT
  • Yard Force Mähroboter X50i

Wie erfolgte der Mähtest?

Der Haupttest bestand darin, dass die jeweiligen Roboter 200 Quadratmeter Rasenfläche zu bewältigen hatten. Der schnellste Roboter brauchte dafür nur eine Stunde, während der langsamste sechs Stunden in Anspruch nahm.

Die Fläche wurde aber auch mit Hindernissen ausgestattet: Eine Engstelle aus Beeten, eine Umkreisung eines Baumes und vielen Unebenheiten galt es zu bewältigen. Dieser Test hat ergeben, dass sieben der elf gut mähen und die Aufgabe gut abschließen konnten.

Saubere Arbeit der Mähroboter

Positiv zu erwähnen ist, dass die Roboter im Vergleich zu ein paar Jahren sauberer mähen. Es bleibt wenig stehen und ein einheitliches, ordentliches Rasenbild ist garantiert. Es ist nämlich sehr umständlich, wenn man ständig nachmähen muss, weil der Roboter nicht gut gearbeitet hat. Nur wenige Modelle konnten diese Aufgabe nicht ausreichend bewältigen.

Digitalisierung auch beim Rasenroboter – Geräte mit App

Ein Fortschritt der Digitalisierung stellt auch ein neues Kriterium dar: Viele moderne Mähroboter sind mit Apps ausgestattet. Mit diesen können Gerätedaten, der Mähverlauf oder der aktuelle Standort des Roboters ausgelesen werden.

Aber in Zeiten von Datenschutz gibt es Probleme: Fünf Apps senden Daten, die für den Betrieb des Roboters nicht erforderlich sind. Sie tracken auch, was nicht unbedingt erforderlich ist. Eine App wird mit einem Passwort geschützt, welches ungeschützt an den App-Anbieter übermittelt wird.

Die getesten Modelle mit App waren folgende:

  • Bosch Indego S+ 400
  • McCulloch ROB S600
  • Worx Landroid M500 WR141E
  • Hellweg Wingart MR 500 BT
  • Yard Force Mähroboter X50i

Das grundsätzliche Problem mit der Sicherheit

Sehr auffällig beim diesjährigen Test ist, dass kein Roboter eine bessere Note als „befriedigend“ hat. Das liegt nicht daran, dass Stiftung Warentest ein unfaires Bewertungssystem hat, sondern an möglichen Sicherheitsrisiken.

Denn kein getesteter Roboter nimmt Rücksicht auf zum Beispiel Kinder oder Tiere, die sich ebenfalls im Garten aufhalten. Das kann nämlich sehr schnell schlecht ausgehen, da das Mähwerk eine große Kraft hat. Die scharfen Klingen können auch lebensbedrohliche Verletzungen hervorrufen, was ein echtes Problem darstellt.

Unfälle beim Sonnenschein

Im Test wurde auch erwähnt, dass zu allen Tageszeiten Unfälle passieren. Am häufigsten passieren Unfälle mit Mährobotern am Tag bei Sonnenschein. Manche Leute lassen Tiere oder Kinder zu nahe an die Roboter heran, die kein Spielzeug sind und so passierten einige gefährliche Unfälle.

Tiere sind in der Nacht gefährdet

Sehr oft passieren auch Unfälle in der Nacht. Viele Leute lassen den Roboter nämlich in der Nacht fahren, damit er am Tag nicht stört. Jedoch ist auch das sehr gefährlich: Der Roboter hat keine Aufsicht, ist zum Teil sehr leise und kann nachts so nur schwer erkannt werden.

Da in der Nacht oft auch andere Tiere in den Garten kommen und natürlich nicht wissen, dass hier ein Mähroboter seine Runden zieht, ist das sehr gefährlich. Kein Roboter erkannte das und so ist das Verletzungsrisiko sehr hoch.

Bei feuchtem Gras ist Vorsicht geboten

Der Roboter sollte auch nicht am frühen Morgen losgeschickt werden, da das Gras hier noch feucht ist und die Mähleistung abnehmen kann.

Fazit Mähroboter Test

Abschließend kann man sagen, dass es am heutigen Markt sehr viele Mähroboter von den verschiedensten Marken gibt. Vieles spricht für einen Roboter, da dieser sehr praktisch ist und viel Zeit spart. Durch sein Mähprinzip als Mulchmäher wird der Ökokreislauf erhalten. Das Schnittgut wird zerkleinert und kommt zurück auf den Rasen als Dünger.

Jedoch muss immer das Sicherheitsrisiko im Auge behalten und sich nur einen Mähroboter kaufen, wenn man auch in der Lage ist, ihn ordentlich zu betreiben. Dennoch wird nicht unbedingt davon abgeraten, sich ein solches Gerät anzuschaffen.

Der aktuelle Test der Rasenroboter mahnt die Hersteller Weiterentwicklungen besonders im Bereich des Schutzes der Kleinkinder und Tiere an ihren Produkten vorzunehmen.

 

Erklärvideo: Test Mähroboter 2020

Nachzulesen ist der Rasenroboter Test hier, die gesamten Informationen gibt es gegen eine Freischaltgebühr.

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